Ab 2045 soll das Heizen mit fossilen Brennstoffen bundesweit verboten werden. Entsprechend ist mit dem Jahreswechsel 2024 das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft getreten, das voraussichtlich ab November 2026 vom Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) abgelöst werden soll.

Der Einbau einer neuen Gasheizung soll durch das GMG unter bestimmten Voraussetzungen wieder erleichtert werden.

Dabei lassen vor allem die auf den ersten Blick günstigeren Anschaffungskosten die Entscheidung für das bewährte Heizen mit Gas attraktiv erscheinen.

Aber ist eine Gasheizung wirklich günstiger als eine Wärmepumpe? Wie steht es um die Kosten von Wärmepumpe und Gasheizung im laufenden Betrieb? Und wie effizient sind die beiden Systeme im Vergleich? Antworten auf diese Fragen bietet der folgende Artikel.

Wo dürfen weiterhin neue Gasheizungen eingebaut werden?

Grundsätzlich dürfen neue Gasheizungen auch im aktuell geltenden GEG weiterhin eingebaut werden, wenn Sie bestimmte Anforderungen und Voraussetzungen erfüllen. Einen vollständigen Überblick über alle aktuellen Regeln, Fristen und Fördermöglichkeiten gibt unser Blogbeitrag Heizungsgesetz 2026: Was aktuell gilt und was sich ändern soll.

Für Bestandsgebäude in Baden-Württemberg greift schon jetzt die seit Längerem bestehende 15-%-Regelung. Eine neu eingebaute Heizung muss demnach mit mindestens 15 % erneuerbarer Wärme laufen bzw. es müssen Ersatzmaßnahmen durchgeführt werden.

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Wärmepumpe oder Gasheizung: Kostenvergleich bei der Anschaffung

Wer vor der Entscheidung Wärmepumpe oder Gasheizung steht, wirft in der Regel zunächst einen Blick auf das vorhandene Budget und die mit der Anschaffung verbundenen Kosten. Dabei wird schnell deutlich, dass Wärmepumpen nach wie vor teurer sind als eine Gasbrennwerttherme.

Im Neubau allerdings gilt die Wärmepumpe schon heute als Heizsystem der Zukunft und das praktisch konkurrenzlos. Im Folgenden beziehen wir uns beim Kostenvergleich von Wärmepumpe und Gasheizung also auf Bestandsgebäude.

Laut der der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kosten die Anschaffung und Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zwischen 20.000 und 50.000 €. Eine noch effizientere Variante, z. B. eine Erdwärmepumpe, bedeutet zusätzliche Kosten für die Erschließung der Wärmequelle.

Da die Luft-Wasser-Wärmepumpe die gängigste Wärmepumpen-Variante ist, werden wir uns in der folgenden Gegenüberstellung auf dieses Modell konzentrieren.

Im Vergleich zu Wärmepumpen ist eine Gasbrennwerttherme relativ günstig. Anschaffung und Installation kosten im Bestand – d. h. es müssen keine Gasrohre, etc. neu verlegt werden – laut Verbraucherzentrale etwa 10.000 € (Stand: Juli 2025)

Die höheren Investitionskosten für Wärmepumpen lassen sich allerdings durch Förderungen stark reduzieren. Seit Anfang 2024 werden bis zu 70 % der Gesamtkosten gefördert. Dabei sind die förderfähigen Gesamtkosten bei einem Einfamilienhaus bis zu einem Betrag von 30.000 € gedeckelt. Übersetzt bedeutet das, dass bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe der Preis entsprechend günstiger ausfallen kann und maximal 21.000 € gefördert werden können.

Wichtig: Um die maximale Fördersumme für Wärmepumpen auszuschöpfen, müssen verschiedene Komponenten des Förderprogramms miteinander kombiniert werden. Dabei ist die maximale Förderung bei 70 % gedeckelt. Grundsätzlich gelten folgende Fördersätze in 2026:

  1. 30 % Basisförderung: Kann von selbstnutzenden Eigentümerinnen und Eigentümern sowie auch von Vermietenden beantragt werden.
  2. 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus: Gilt nur für selbstnutzende Eigentümer, die ihr altes fossiles Heizsystem bis 2028 gegen eine Wärmepumpe austauschen. Im Anschluss sinkt die Förderung alle 2 Jahre um 3 %, bis sie 2037 komplett ausläuft.
  3. 30 % Einkommens-Bonus: Gilt nur für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümern mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von bis zu 40.000 € pro Jahr. Dieser Bonus soll den Umstieg auch einkommensschwachen Menschen ermöglichen.
  4. 5 % Effizienz-Bonus: Gilt für alle Antragstellenden, die auf eine Wärmepumpe umsteigen, die ein natürliches Kältemittel (z. B. Propan) oder als Energiequelle Erd-, Wasser- oder Abwasserwärme nutzt.

Daraus ergibt sich folgendes Bild bei den Anschaffungskosten Gasheizung vs. Wärmepumpe:

GasheizungLuft-Wasser-Wärmepumpe
Anschaffungskosten inkl. Installation10.000 €30.000 €
abzgl. 30 % Basisförderung*21.000 €
abzgl. 30 % Basisförderung + 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus*15.000 €
abzgl. 30 % Basisförderung + 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus + 5 % Effizienz-Bonus*13.500 €
abzgl. 70 % max. mögliche Förderung*9.000 €
* Die prozentuale Förderung für die Wärmepumpe orientiert sich an den förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von 30.000 €.

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Auch wenn die Wärmepumpe auf den ersten Blick grundsätzlich teurer ist als eine Gasheizung, lassen sich die Investitionskosten durch eine Förderung deutlich senken.

Wer nur die Basisförderung (30 % Förderung) in Anspruch nimmt, zahlt in unserem Beispiel für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe immer noch 21.000 € und damit 11.000 € mehr als für eine Gasheizung.

Können zusätzlich der Klimageschwindigkeits-Bonus und der Effizienz-Bonus (insgesamt 55 % Förderung) in Anspruch genommen werden, reduzieren sich die Kosten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe auf 13.500 € und liegen somit nur noch 3.500 € über den Kosten für eine neue Gasheizung. Das ist übrigens der am meisten beanspruchte Fördersatz, den fast jeder erreichen kann.

Wer sich z. B. bis 2028 für eine besonders effiziente Wärmepumpe entscheidet und über ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen verfügt, das nicht höher als 40.000 € pro Jahr ist, kann die maximale Förderung in Anspruch nehmen. Dann kostet die Wärmepumpe in unserem Beispiel nur noch 9.000 € und ist sogar 1.000 € günstiger als eine neue Gasheizung.

Gasheizung und Wärmepumpe verkaufen sich am meisten

Die insgesamt hohe Nachfrage auf dem Heizungsmarkt in 2023 ließ sich vor allem durch die Änderungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) erklären. Es war ein Rekordjahr beim Absatz von Wärmepumpen. Auch für Gasheizungen war 2023 ein sehr erfolgreiches Jahr. (Quellen: Statista, Bundesverband Wärmepumpe e.V.)

Anschließend hat sich laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) der Heizungsabsatz in 2024 aber fast halbiert.

Von 712.500 verkauften Geräten entfielen 410.500 auf Gasheizungen und 193.000 auf die Wärmepumpe. Trotz des „Heizungsgesetzes“ blieben Gasheizungen mit fast 60 % Marktanteil sehr gefragt.

Diese Entwicklung kann 2 Gründe haben: 

  • Die komplexen Regeln des neuen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) verunsichern Verbraucherinnen und Verbraucher. 
  • Viele Menschen verlassen sich in unsicheren Zeiten lieber auf bewährte und effiziente Heiztechnologien.

Wärmepumpen kosten durch die Technik und den Einbau mehr als Gasheizungen. Der Austausch eines Gaskessels dauert 1 bis 2 Tage, die Installation einer Wärmepumpe aktuell 4 bis 5 Tage.

In 2025 erholte sich der Verkauf von Wärmepumpenheizungen wieder und überholte die Gasheizungen in absoluten Zahlen leicht.

Wärmepumpe vs. Gasheizung: Vergleich der Kosten im laufenden Betrieb

Bei den Anschaffungskosten haben Gasheizungen also die Nase vorn. Wie aber sieht es bei den Kosten im laufenden Betrieb aus? Dafür sollen zunächst die Energiekosten und im Anschluss die Kosten für die Wartung miteinander verglichen werden.

Um die Energiekosten der verschiedenen Heizsysteme gegenüberstellen zu können, wird im Folgenden von Durchschnittswerten ausgegangen. Laut Umweltbundesamt liegt der durchschnittliche Energieverbrauch beim Heizen bei etwa 125 kWh/qm.

Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung kommt auf einen ähnlichen Wert. Der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung wird an dieser Stelle ausgeklammert, weil dieser im Vergleich zum Raumwärme weitaus geringer ausfällt (etwa 10 bis 20 %).

Als Referenzgebäude wird ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 130 qm herangezogen. Ausgehend vom durchschnittlichen Energieverbrauch von 125 kWh/qm ergibt sich für das Referenzgebäude entsprechend ein Energiebedarf von 16.250 kWh pro Jahr für das Heizen.

Die Kosten für 1 kWh Strom inklusive eines anteilig berechneten Grundpreises liegen im Durchschnitt bei etwa 36,8 Cent. (Stand: Juni 2026). Aktuell ist eine sinkende Tendenz des Strompreises zu erkennen. Auf der anderen Seite liegen die Kosten für 1 kWh Gas inklusive eines anteilig berechneten Grundpreises bei rund 12,3 ct/kWh. (Quelle: BDEW Juni 2026)

Während moderne Gasheizungen einen Wirkungsgrad von nahezu 100 % haben und somit aus 1 kWh Gas 1 kWh Wärme gewonnen werden kann, ist die Rechnung bei Wärmepumpen etwas komplexer. So liegt die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ) bei Wärmepumpen zwischen 3 und 5.

Die Jahresarbeitszahl gibt an, wie viel Nutzwärme eine Wärmepumpe im Verhältnis zur zugeführten Energie über den Zeitraum eines Jahres erzeugt. Bei einer JAZ von 3 können entsprechend aus 1 kWh Strom 3 kWh Wärme gewonnen werden. Bei einer JAZ von 5 ist das Verhältnis sogar 1:5.

Wie effizient eine Wärmepumpe in der Praxis arbeitet, hängt auch vom Zustand des zu beheizenden Gebäudes ab. So haben z. B. die Dämmung des Gebäudes oder die Art der verwendeten Heizkörper großen Einfluss auf die Effizienz. Auch die richtige Auslegung der Leistung der Wärmepumpe und die durchschnittliche Außentemperatur wirken sich auf die Effizienz und somit auf die JAZ aus. Wir merken uns: Je höher die JAZ bei einer Wärmepumpe, desto besser.

Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen liegt die durchschnittliche Jahresarbeitszahl bei 3,5.

Außerdem können Hausbesitzende ihre Wärmepumpen inzwischen auch mit einem speziellen Wärmepumpen-Stromtarif betreiben. Der sogenannte Wärmestrom oder Wärmepumpenstrom ist deutlich günstiger als der normale Haushaltsstrom. Dafür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Erfüllt man die Voraussetzungen für spezielle Wärmepumpenstrom-Tarife nicht, kann man trotzdem seit Januar 2024 von einer pauschalen Rückvergütung von im Schnitt 150 € auf die jährliche Stromrechnung (Modul 1) profitieren. In diesem Artikel zu Wärmepumpenstrom klären wir alle Details zu diesem Thema auf. Der Einfachheit halber wird in dieser Vergleichsrechnung mit einer pauschalen Rückvergütung von 150 € gerechnet.

Basierend auf diesen Werten ergeben sich folgende Energiekosten für die verschiedenen Heizsysteme Gasheizung und Wärmepumpe im Betrieb:

GasheizungLuft-Wasser-Wärmepumpe
Ø Energiebedarf Heizen pro Jahr16.250 kWh16.250 kWh
EnergieträgerGasStrom
Wirkungsgrad1:11:3,5
Energieverbrauch (Energiebedarf/Wirkungsgrad)16.250 kWh4.643 kWh
Preis pro kWh0,123 €0,368 €
Energiekosten pro Jahr1.998,75 €1.708,62 €
Wartungskosten150 €250 €
Pauschale Rückvergütung (Modul 1)-150 €
Gesamtkosten pro Jahr2.148,75 €1.808,62 €

Die Beispielrechnung basiert auf Energiepreiswerten vom Juni 2026 (Quelle: BDEW, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.). Der BDEW versucht bei der Erhebung seiner durchschnittlichen Energiekosten möglichst alle Preiskomponenten zu berücksichtigen, sprich nicht nur den Verbrauchspreis pro kWh, sondern auch den monatlichen Grundpreis.

Im Hinblick auf die jährlichen Betriebskosten lässt sich bei unserem Beispiel festhalten, dass bei einer Heizungsmodernisierung eine neue Luft-Wasser-Wärmepumpe mittlerweile etwa 340 € günstiger als eine neue Gasheizung ist.

Bei der Wahl eines neuen Heizsystems sind neben den Anschaffungs- und Betriebskosten natürlich noch weitere Punkte wie z. B. Komfort oder Zukunftsfähigkeit wichtig. Welche Heizung die richtige für Sie ist, lesen Sie in unserem Beitrag zum Heizungsvergleich.

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Wärmepumpe vs. Gasheizung: Einschätzung und Ausblick

In den kommenden Jahren ist mit weiter steigenden CO2-Preisen für alle fossilen Brennstoffe zu rechnen. Während bei Wärmepumpen keine CO2-Steuer auf den Stromverbrauch erhoben wird, fällt diese für den Betrieb von Gasheizungen schon heute an. Die CO2-Abgabe spiegelt sich in den Gaspreisen wider. Galt 2025 und in den Jahren davor noch ein gesetzlich festgelegter CO2-Preis, wird er seit 2026 in einem vorgegebenen Preiskorridor ermittelt und liegt zwischen 55 und 65 € pro Tonne ausgestoßenem CO2.

Ab 2028 soll es für die CO2-Emissionen ein marktorientiertes, europäisches Emissionshandelssystem geben, in dem die Preise nicht mehr wie aktuell gedeckelt werden. Wie sich damit die Gaspreise entwickeln, lässt sich momentan nicht abschätzen.

Auf der anderen Seite lassen sich die jährlichen Energiekosten bei Wärmepumpen aber noch einmal deutlich reduzieren. Wird die Wärmepumpe mit einer PV-Anlage und einem Energiespeicher kombiniert, können Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer einen Teil des Strombedarfs über den selbst erzeugten Strom decken.

Grundsätzlich soll Heizen mit Erdgas ab 2045 nicht mehr möglich sein. Ab 2029 müssen Gasheizungen mit einem weiter steigenden Anteil von erneuerbaren Energien (Wasserstoff oder Biogas) betrieben werden. Das langfristige Ziel ist, die Umstellung des Gasnetzes auf 100 % Wasserstoff oder Biogas bis zum 1. Januar 2045.

Im Vergleich zu Erdgas ist Biogas aktuell teurer und die preisliche Entwicklung lässt sich heute noch nicht absehen. Gleiches gilt für Wasserstoff, der heute noch gar nicht als Energieträger zum Heizen zur Verfügung steht.

Installation der Außenanlage einer Wärmepumpe durch einen Installateur
Installation der Außenanlage einer Wärmepumpe durch einen Installateur

Fazit: Welches Heizsystem ist die bessere Wahl?

Die Gegenüberstellung von Gasheizung und Wärmepumpe zeigt ein differenziertes Bild: Grundsätzlich sind Wärmepumpen in der Anschaffung teurer als Gasheizungen. Dank der gestiegenen Förderung in Höhe von mindestens 30 und maximal 70 % des gedeckelten Gesamtpreises in Höhe von 30.000 € kann dieser Preisunterschied aber deutlich verringert werden.

Gerade Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die in einer eigenen Immobilie wohnen, sich schnell für eine Wärmepumpe entscheiden (20 % Klimageschwindigkeits-Bonus bis Ende 2028) und auf ein nachhaltiges Kältemittel setzen (5 % Effizienz-Bonus), kommen mittlerweile kostengünstig in den Besitz einer Wärmepumpe. Hier stehen also ca. 10.000 € für die neue Gasheizung den ca. 13.500 Euro für eine neue Wärmepumpe gegenüber.

Betrachtet man die reinen Betriebskosten, liegt die Wärmepumpe aktuell bereits leicht vor der Gasheizung – und das schon ohne PV-Anlage oder speziellem Wärmepumpen-Tarif. Mit dem ab 2028 geplanten EU-Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (EU-ETS2) und tendenziell weiter sinkenden Strompreisen wird der Vorteil voraussichtlich deutlich wachsen. Wer zusätzlich einen Wärmepumpen-Stromtarif nutzt oder die reduzierten Netzentgelte nach § 14a EnWG in Anspruch nimmt, kann die Stromkosten der Wärmepumpe nochmals spürbar senken.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass die Entscheidung zum neuen Heizsystem nicht auf Basis einer Momentaufnahme, sondern mit Weitsicht und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Veränderungen am Energiemarkt getroffen werden sollte.

  • Jochen Bühner sagt:

    Alles fast richtig, bis auf den Kw-Preis für Strom. Ich beziehe meinen Strom derzeit von euch für 30 cent. Das ändert die Betriebskosten Rechnung eindeutig. Meine Wärmepumpe wird übrigens nächste Woche eingebaut

    • Redaktion natürlichZukunft sagt:

      Hallo Herr Bühner,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir freuen uns, dass Sie günstigen Strom bei uns beziehen! Tatsächlich liegen die Neukundenpreise aktuell unterhalb des offiziellen Durchschnittspreises des BDEW, mit dem wir die Rechnung kalkulieren. Beim BDEW-Preis ist der Grundpreis anteilig hinzugerechnet und es sind alle Tarifprodukte wie Grundversorgungstarife und Neukundentarife enthalten.

    • Laux sagt:

      Ich beziehe seit 11/25 die kWh Gas für 8,4 Cent. Dadurch ist ein Kostenvorteil der Wärmepumpe bei einem Strompreis selbst bei nur 30 Cent/kWh nur marginal, wenn überhaupt.

  • Andreas sagt:

    Ich habe einige Angebote in der Region und auch bundesweite Anbieter für eine Wärmepumpe in einem Bestandsgebäude angefragt. Der günstigste Anbieter startet bei 42.000 EUR. Die meisten Anbieter verlangen 50.0000 EUR. Dann sieht die Rechnung nochmal anders aus.

  • L.Fleck sagt:

    Alles richtig beschrieben. Auf erforderliche Investitionskosten bei älteren Häusern wird in der Beispielrechnung leider nicht eingegangen. Das das Wasser bei einer Wärmepumpe nie auf den Heizgrad einer Öl- oder Gasheizung kommt, sind bei älteren Gebäuden meistens eine zusätzliche Dämmung und/oder neue Heizkörper erforderlich. Hierfür ist man schnell bei 100.000+ €. Will man eine Fussbodenheizung einbauen wird es nochmals teurer.
    Fakt ist, dass bei vielen Bestandsbauten in DE, zumindest solchen vor Baujahr vor 1990 solche zusätzlichen Kosten hinzukommen würden. Es gibt nicht wenige Menschen, die sich eine solche zusätzliche Investition nicht leisten können.

    • Oli sagt:

      Wärmepumpen mit dem Kältemittel R290 können Vorlauftemperaturen bis zu 75°C erreichen. Da können Sie ihre alten Heizkörper einfach so weiter betreiben. Es wird nur günstiger, wenn Sie Dämmen oder z.B. Ventilatoren an die Heizkörper bauen.
      Der Gaspreis wird auch mit der neuen Gasministerin weiter steigen – und ab 2027 sehr viel dynamischer als jetzt. Biogas wird es nicht in ausreichend großer Menge geben. Wasserstoff wäre viel zu teuer für die Verbrennung in einer Gasheizung.
      15 Jahre Planungssicherheit wären mir persönlich zu wenig für eine neue Gasheizung. Dann lieber eine Wärmepumpe.
      Gas kann ich nicht selbst produzieren. Strom schon.

  • Rodewald Gerd sagt:

    Im Vergleich sollte unbedingt die erforderliche Abschreibung berücksichtigt werden – und zwar die der wirklichen Kosten .
    Wärmepumpe € 30000 auf 15 Jahre , macht € 2000 jährlich
    Gasheizung € 10000 auf 20 Jahre , macht € 500 jährlich
    Dass der Steuerzahler noch die hohe Förderung bezahlt ist traurig , das Geld wäre in die Investition von Heizungen in Schulen / öffentlichen Gebäuden besser zum Nutzen aller eingesetzt .
    Das Erwachen kommt in ca 15 Jahren wenn die jetzt so geförderten Wärmepumpen erneuert werden müssen – ohne Förderung!

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