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Was genau ist eigentlich ­Klimaneutralität?

Klimaneutralität geht jeden etwas an, egal ob Normalverbraucher oder global agierendes Unternehmen. Denn wir produzieren noch immer viel zu viel CO2 und schaden damit dem Planeten und seinen Bewohnern. Doch es tut sich was in der Industrie und im Verhalten der Menschen. Wir haben uns klimaneutrale Prozesse im großen und im kleinen Stil angesehen. Ein Überblick.

Nahezu jede Handlung im Alltag hat Auswirkungen auf das Klima. Zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs, beim Einkauf – kein Produkt, kein Vorgang ist nicht damit verbunden. Um dem dadurch entstehenden Schaden an der Umwelt entgegenzuwirken, steht nicht nur jeder Verbraucher in der Pflicht, sein Verhalten zu hinterfragen. Die großen Unternehmen, die durch ihre Produktionsvorgänge negativen Einfluss auf das Klima haben, stehen vor der Herausforderung, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und in den nächsten Jahren Klimaneutralität zu erreichen. Wir zeigen auf, was Klimaneutralität genau bedeutet und wie Unternehmen und Einzelpersonen sie erreichen können.

Inhalt

Definition Klimaneutralität

Klimaneutral bedeutet, dass eine Handlung oder ein Prozess keinen Einfluss auf das Klima hat. Ein Unternehmen arbeitet dann klimaneutral, wenn in keiner Weise für das Klima schädliche Konsequenzen aus den Produktionsprozessen entstehen bzw. diese kompensiert werden. Gleiches gilt für Personen: Wer einen klimaneutralen Lebensstil anstrebt, der verursacht keinerlei Umweltschaden beziehungsweise kompensiert unvermeidlichen Schaden an anderer Stelle.

Immer häufiger hört man auch den Begriff klimapositiv als Abwandlung zu klimaneutral – eine Steigerung, die Handlungen oder Prozesse bezeichnet, die positiven Einfluss auf das Klima haben und damit der globalen Erwärmung entgegenwirken.

Klimaneutralität wird häufig synonym mit den Begriffen Treibhausgasneutralität oder CO2-Neutralität verwendet. Hier muss man aber unterscheiden. Treibhausgasneutralität bezeichnet Aktivitäten, die keine Treibhausgase abgeben oder sie kompensieren. Solche Aktivitäten können aber durchaus Einfluss auf das Klima haben. Gleiches gilt für CO2-Neutralität: Hier wird kein CO2 ausgestoßen, was aber nicht bedeutet, dass nicht andere Treibhausgase abgegeben werden.

Fossile vs. nicht-fossile Brennstoffe

In der Diskussion um Klimaneutralität und Umweltschutz geht es immer um das Einsparen oder die Vermeidung fossiler Energien und den Ausbau nicht-fossiler, erneuerbarer Alternativen. Aber was genau sind eigentlich fossile und erneuerbare Energiequellen?

Fossile Energieträger

Der Name sagt es schon: Fossile Rohstoffe sind Rohstoffe, die auf Abbauprodukten aus geologischer Vorzeit basieren. Sie haben sich über Millionen Jahre aus toten Tieren und Pflanzen entwickelt und stecken voller langanhaltend gespeicherter Energie. Zu den fossilen Energieträgern zählen Torf, Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Erdöl.

  • Vor allem die technische Erschließung von Kohle legte den Grundstein für die industrielle Revolution und deckt bis heute einen erheblichen Teil des weltweiten Energiebedarfs.
    • Steinkohle wird auch Schwarzes Gold genannt und besteht zu 70 % aus Kohlenstoff. Sie dient vor allem der Strom- und Wärmegewinnung, die Reste gehen in die Bauindustrie.
    • Braunkohle weist nur etwa ein Drittel des Heizwertes von Steinkohle auf. Auch wenn das Ziel eigentlich ein Ausstieg aus der Verstromung von Braunkohle ist, ist ein Ende noch nicht wirklich in Sicht.
  • Torf spielt vor allem in Ländern mit großen Moorgebieten eine Rolle, zum Beispiel in Finnland und Irland. Torf kann nur in getrocknetem Zustand verbrannt werden und muss daher vor seiner Verarbeitung aufwendig getrocknet werden. Dazu kommt ein sehr hoher Aschegehalt und in der Asche enthaltene, umweltschädliche Brennstoffe.
  • Erdgas dient als Rohstoff für Strom und Wärme, aber auch als alternativer Treibstoff für Autos. In Deutschland stammen aktuell ca. 25 % des Endenergieverbrauchs aus Gasen, vor allem im Bereich der Wärmeerzeugung. Der Anteil zur Stromerzeugung lag in Deutschland bei ca. 8 %. Als Treibstoff weist es eine bessere Klimabilanz als Diesel oder Benzin auf, da das Erdgasauto die Energie über eine saubere Verbrennung generiert.
  • Erdöl ist der Spitzenreiter unter den Energiequellen. Deutschland verbrauchte 2017 insgesamt 112,5 Millionen Tonnen Rohöl. Erdöl dient aber nicht nur als Treibstoff, sondern auch als Rohstoff für Kunststoffe, Farben, Lacke oder Kosmetika. Doch die Umweltbilanz ist sehr schlecht. Bei der Verbrennung eines Barrels Erdöl entstehen 320 kg Kohlenstoffdioxid. Dazu kommen zahlreiche Umweltkatastrophen in Zusammenhang mit Öl und eine regelrechte weltweite Plastikflut. Obwohl dringend notwendig, findet noch immer keine wirkliche Eindämmung von Erdöl als Rohstoff statt.

Bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe entstehen Wärme und Oxide, unter anderem das für Mensch und Umwelt schädliche Kohlenstoffdioxid. Dazu kommen Stickstoffoxide, Ruß und andere Stäube. Darum gelten die fossilen Energiequellen als der Ursprung der Treibhausgasemissionen und der globalen Erwärmung.

Infografik Vergleich CO2-Emission Energieträger
Vergleich der CO2-Emissionen unterschiedlicher Energieträger auf der Basis des CO2-Äquivalent. Die Einheit CO2-Äquivalent versucht sowohl die direkten als auch die indirekten Emissionen (z.B. das Entweichen von klimaschädlichen Gasen durch Produktion und Transport) zu betrachten.

Erneuerbare Energiequellen

Zu den regenerativen Energiequellen zählen Rohstoffe, die nahezu unerschöpflich zur Verfügung stehen oder schnell nachwachsen: Sonne, Wind, Wasser, Biomasse. Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern ist ihr Volumen scheinbar unbegrenzt vorhanden. Außerdem entsteht bei der Energieerzeugung weitaus weniger CO2, sprich sie schaden der Umwelt weniger oder gar nicht.

  • Da uns die Sonne voraussichtlich nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht und mit ihren Strahlen Unmengen an Energie auf die Erde bringt, gilt die Solarenergie als DIE alternative Energiequelle. Die Nutzung von Sonnenenergie setzt weder Feinstaub noch Treibhausgase frei, sie ist aber abhängig von Wetter, Tages- und Jahreszeit und unterliegt darum Schwankungen.
  • Auch der Wind weht in vielen Regionen nahezu ununterbrochen und dient daher schon seit dem Altertum als Energiequelle. Windenergie deckte 2020 aber nur knapp 6 % der weltweiten Stromproduktion und macht damit bisher einen kleinen Teil des Strommixes aus. In windreichen Gegenden generiert Wind aber bereits mehr Energie als fossile Brennstoffe und gilt als zukunftsträchtig.
  • Mithilfe von Wasserkraft haben bereits Müller ihre Mühlen betrieben. 2020 galt sie noch als wichtigste Alternative zu den fossilen Brennstoffen. Denn auch Wasser gibt es auf der Erde an vielen Stellen ausreichend und jenseits der Stromerzeugung dienen Stauseen auch als Trinkwasserreserven. Natürlich gibt es hier auch Risiken, unter anderem für Tiere und Umwelt, sollten Dämme brechen oder das Wasser zu lang stehen.
  • Biobrennstoffe speichern in ihren chemischen Verbindungen Energie – Bioenergie. Daraus lassen sich Wärme und Strom ableiten. Man unterscheidet feste, flüssige und gasartige Brennstoffe. Feste Brennstoffe sind zum Beispiel Holz, Stroh oder Bagasse. Flüssige Brennstoffe sind Bioethanol, Pflanzenöl oder Biodiesel. Gasartige Brennstoffe sind Faulgase, Biomethan, SHG und Biowasserstoff. Ein erheblicher Vorteil von Bioenergie gegenüber anderen alternativen Energien wie Sonne und Wind ist zum Beispiel die bessere Regelbarkeit bei der Stromerzeugung durch Biogas. Allerdings entstehen bei der Verarbeitung von Biomasse Treibhausgase, was zwar immer wieder zu Kritik an dem Energieträger führt, es wird aber eben nur so viel ausgestoßen, wie zuvor in der Biomasse gebunden wurde.

Klimaneutralität in Deutschland

Der Weg aus der Klimakrise ist schon lange Zeit ein weltweit kontrovers diskutiertes Thema. Klimawandel und Klimawende prägen die mediale Berichterstattung, die politischen Diskussionen und ziehen sich durch alle gesellschaftlichen Bereiche und Generationen.

Im November 2016 beschloss die deutsche Bundesregierung den Klimaschutzplan 2050, die klimapolitische Grundsätze und Ziele festhält, mit denen das Übereinkommen von Paris eingehalten werden soll. Er soll Schritte aufzeigen, mit deren Hilfe die globale Erwärmung begrenzt und die Treibhausgasemissionen reduziert werden. Ziel ist ein klimaneutrales Deutschland.

Die konkreten Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele hielt die Bundesregierung im Klimaschutzprogramm 2030 fest. Bis 2030 soll der Ausstoß von Treibhausgasen mindestens um 55 % gegenüber dem Jahr 1990 gesenkt werden. Da jeder gesellschaftliche Sektor einen anderen Teil hierzu beiträgt, sind die Ziele je nach Sektor präzisiert. Energie, Gebäude, Verkehr, Industrie, Land- und Forstwirtschaft – überall müssen die Weichen in Richtung Klimaneutralität gestellt werden.

Wie wird ein Unternehmen klimaneutral?

Viele große Unternehmen produzieren im Laufe ihrer Produktionsketten große Mengen an CO2. Gerade sie stehen in der Pflicht, die Klimawende zu unterstützen. Die UN schlägt hierzu folgende Schritte vor:

  1. messen
  2. reduzieren
  3. kompensieren
  4. kommunizieren

Beim Erfassen der CO2-Emissionen hat sich die Differenzierung in Scope 1 bis 3 etabliert.

  • Scope 1: Die Emissionen stammen aus Quellen innerhalb der eigenen Systemgrenzen, also z. B. von eigenen betrieblichen Anlagen oder Fahrzeugflotten.
  • Scope 2: Die Emissionen entstehen in Zusammenhang mit der Energiegewinnung, die von außerhalb bezogen wird, also Strom und Wärme durch Energiedienstleister. D. h. die Freisetzung klimaschädlicher Emissionen erfolgt indirekt.
  • Scope 3: Die Emissionen stehen in Zusammenhang mit den Produktionsprozessen, liegen aber außerhalb der Kontrolle des Unternehmens, werden also durch Zulieferer, externe Dienstleister, Mitarbeiter oder Endverbraucher erzeugt.

Klimaneutralität in Scope 1 und 2 lässt sich durch sogenanntes Insetting, also das Reduzieren von CO2-Emissionen in den internen Prozessen, erreichen. Da Scope 3 außerhalb ihrer Kontrolle liegt, greifen viele Unternehmen an dieser Stelle zum Offsetting, dem Kompensieren von CO2-Emissionen. Aber wie genau funktionieren Insetting und Offsetting?

Offsetting

In den vergangenen Jahren starteten viele Großkonzerne Klimaschutzprojekte. Sie sollen einen Ausgleich schaffen zu den Emissionen, die innerhalb der Produktion nicht eingespart werden können. Denn ein global agierendes Unternehmen von heute auf morgen auf klimaneutrale Beine zu stellen, klingt ambitioniert, ist aber nicht so einfach.

Also versuchen Unternehmen durch sogenanntes Offsetting ihre klimanegativen Prozesse wieder auszugleichen. Offsetting-Projekte funktionieren über Zertifikate. Ein Unternehmen erwirbt nach seiner CO2-Messung ein Zertifikat und kann damit ein Projekt zur Klimakompensation in gleichem Umfang unterstützen. Hinter den Klimaschutzprojekten stehen Organisationen, sogenannte Kompensationsdienstleister.

Das Offsetting hat den Vorteil, dass Projekte dort umgesetzt werden, wo es sinnvoll ist. Kritiker bezeichnen diese Form der Klimakompensation allerdings als eine neue Art des Ablasshandelns; insbesondere, wenn Projekte nur oberflächlich ihren Sinn erfüllen oder als eine Art Ersatz für klimafreundliches Handeln dienen.

Allerdings können solche Offsetting-Projekte auch innerhalb der unternehmenseigenen Produktionskette angesiedelt werden, bei Zulieferern oder Dienstleistern. Die Produktionsbedingungen liegen hier oft außerhalb der Unternehmenskontrolle, was durch Klimaschutzprojekte aber beeinflusst werden kann.

Insetting

Im Gegensatz zum Offsetting setzt das Insetting innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette an. CO2-Emissionen sollen durch Projekte oder auch Anpassung der Produktionsbedingungen vermieden oder reduziert werden. Ziel ist ein nachhaltiges Wirtschaften und Produzieren.

Natürlich stehen Unternehmen hier vor großen Herausforderungen, denn gerade innerhalb der Produktionsprozesse kommt es meistens zu den größten CO2-Emissionen. Erste Strategien zum Insetting sind:

  • Umstellen auf 100 % Ökostrom in allen Produktionsstätten
  • klimarelevante Gebäudeanpassungen
  • Umstieg auf E-Mobilität
  • CO2-arme Prozesse in der Industrie
  • Ausbau von Recycling und Cradle2Cradle-Design

Insetting setzt an der Basis an. Es geht um den konkreten Wandel, um vor Ort klimaneutrale oder klimapositive Ziele zu erreichen. Das hat den Vorteil, dass interne Lieferketten resilienter werden, an Qualität gewinnen und langfristig Kosten sparen. Allerdings erfordert die Komplexität eine vergleichsweise hohe Bearbeitungs-, Vorbereitungs- und Investitionsbereitschaft.

Infografik: Klimaneutralität in Unternehmen mit Insetting und Offsetting

Wie steht es um Klimaneutralität in deutschen Unternehmen?

Sowohl im Insetting als auch im Offsetting gibt es heute zahlreiche Beispiele, wie produzierende Unternehmen ihren Einfluss auf Klima, Umwelt und die Menschen positiv umgestalten können. Eine Strategie allein reicht dabei nicht aus, um ein Unternehmen auf klimaneutrale Beine zu stellen. Offsetting und Insetting können sich aber gut ergänzen und so den CO2-Fußabdruck deutlich verringern.

DHL und die Deutsche Post kündigten bereits 2017 an, bis 2050 das Ziel der Null-Emission erreichen zu wollen. Bis 2025 will das Unternehmen seine CO2-Effizienz gegenüber 2007 um 50 % steigern. So arbeiten die DHL-Betriebsstätten zu 95 % mit Ökostrom, die Zustellstützpunkte sind mit PV-Anlagen und Wärmepumpen ausgestattet, die Post kommt per E-Trike bzw. E-Auto zum Empfänger oder kann per Post-Station verschickt werden. Zusätzlich investiert DHL weltweit in Klimaschutzprojekte, um die noch übrigen CO2-Emissionen zu kompensieren.(1)

Als eines der ersten Unternehmen arbeitet Bosch nach eigenen Angaben bereits seit 2020 klimaneutral. Kein Standort weltweit soll – bezüglich Scope 1 und 2 – seitdem einen CO2-Fußabdruck hinterlassen. Dabei setzt Bosch auf eine gesteigerte Energieeffizienz, die Nutzung regenerativer Energien, den Ausbau von Ökostrom und letztlich zusätzlich auf die Kompensation unvermeidbarer CO2-Emissionen durch Klimaschutzprojekte.(2)

Auch der Schokoladenhersteller Ritter Sport hat sich schon länger zum Klimaschutz bekannt. Seit 2020 produziert das Unternehmen zu 100 % mit grünem Strom und betreibt zudem ein eigenes Blockheizkraftwerk. Außerdem soll die Schokolade perspektivisch nicht mehr in Polypropylen verpackt werden, sondern in einer Papier-Alternative mit deutlich geringerem CO2-Fußabdruck. Was über Scope 1 und 2 hinausgeht, kompensiert der Hersteller mit zahlreichen Projekten, zum Teil direkt bei seinen Zulieferern oder bei den eigenen Plantagen.(3)

Der Energieversorger EnBW hat angekündigt, bis 2035 komplett klimaneutral zu werden. Dafür wird massiv in die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien investiert. 12 Mrd Euro sollen in eine komplexe Nachhaltigkeitsstrategie fließen, so Finanzvorstand Thomas Kusterer, der erklärt: „Wir werden künftig sämtliche Investitionen an Nachhaltigkeitskriterien ausrichten, was sich auch auf unsere Arbeitsplätze positiv auswirken wird. Schwerpunkte bleiben der fortgesetzte Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie der Strom- und Gasnetze. Diese werden zunehmend ergänzt durch weitere Aspekte nachhaltiger Infrastruktur und nachhaltigen Wirtschaftens, wie etwa der Elektromobilität als wesentlicher Beitrag zur Verkehrswende und zum Klimaschutz, oder auch der Telekommunikation als Rückgrat einer modernen und digitalen Gesellschaft.“

Nahezu jedes große Unternehmen kann in Sachen Klimaneutralität mittlerweile zahlreiche Maßnahmen und Projekte vorweisen. Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt und es lohnt sich sicher, genau hinzusehen. Aber gerade die den Markt beherrschenden Unternehmen können sich reine Ablass-Projekte eigentlich nicht leisten.

Den persönlichen CO2-Fußabdruck verkleinern

Es ist nicht nur an großen Unternehmen, klimaneutral zu werden. Jeder Einzelne trägt durch sein Verhalten zum Klimawandel bei, mit seinem persönlichen CO2-Fußabdruck. Wie groß der ist, kann man mittlerweile online bei unzähligen Anbietern berechnen, zum Beispiel beim Umweltbundesamt. Anhand der Parameter Wohnen, Strom, Mobilität, Ernährung und Konsum berechnet das UBA eine persönliche Klimabilanz.

Die Berechnung allein verkleinert aber noch keinen Fußabdruck. Wer seinen Teil beitragen will, der kann das zum Beispiel durch folgende Maßnahmen umsetzen:

Fazit

Das Klima geht uns alle etwas an und wir alle haben Einfluss darauf. Damit dieser Einfluss nicht mehr negativ, sondern immerhin neutral wird, steht die Industrie vor großen Herausforderungen. Doch es gibt kein Vorbeikommen an der Klimaneutralität, denn der Schaden wäre zu groß. Neben den Unternehmen stehen auch die Verbraucher in der Pflicht, den eigenen Lebensstil zu überdenken und im Rahmen des Möglichen anzupassen. In vielerlei Hinsicht ist „der kleine Mann“ dabei aber abhängig von der Industrie und deren Prozessen, die das Angebot hier entsprechend sicherstellen muss. Vieles lässt sich aber umsetzen, ohne dass Strukturen von oben vorgegeben werden müssen.


Belege
(1) Nachhaltigkeit bei DHL und der Deutschen Post
(2) Nachhaltigkeit bei Bosch
(3) Nachhaltigkeit bei Ritter Sport

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