Kältemittel sind spezielle Fluide, also Gase oder Flüssigkeiten, die in geschlossenen Kreisläufen zur Wärmeübertragung eingesetzt werden. Sie nehmen bei niedriger Temperatur Wärme auf, indem sie verdampfen, und geben sie bei höherer Temperatur wieder ab, wenn sie kondensieren. Diese Eigenschaft macht sie unverzichtbar für viele energiebezogene Anwendungen wie Wärmepumpen, Klimaanlagen oder Kühlsysteme.
Das Global Warming Potential (GWP) gibt an, wie stark ein Stoff zur Erderwärmung beiträgt, wenn er in die Atmosphäre gelangt. Dabei dient Kohlendioxid (CO₂) mit einem GWP von 1 als Referenzwert. Andere Treibhausgase werden relativ zu CO₂ bewertet. Je höher ihr GWP-Wert, desto stärker ihr Einfluss auf das Klima.
Propan (R290) ist ein natürliches Kältemittel mit einem sehr niedrigen GWP-Wert von 3. Zum Vergleich: Das häufig eingesetzte, synthetische Kältemittel R32 hat einen GWP-Wert von 675.
