17.12.2019

Kooperation zwischen der Offenen Jugendwerkstatt und Erdgas Südwest

Innovative Projekte zur Umweltschonung und regenerativen Energieerzeugung

Die Offene Jugendwerkstatt Karlsruhe e. V. (OJW) und die Erdgas Südwest GmbH unterzeichneten am vergangenen Montag eine Kooperationsvereinbarung für eine enge und intensive Zusammenarbeit in Umweltprojekten.

„Es ist schön, dass wir es geschafft haben, die Vereinbarung noch in diesem Jahr unter Dach und Fach zu bringen“, kommentierte Sandra Klingler von Erdgas Südwest die kurzfristig anberaumte Zusammenkunft zur Vertragsunterzeichnung in der Offenen Jugendwerksatt in Grünwettersbach. Nach Monaten der intensiven Vorbereitung durch die Vertragspartner hatte sie den vorunterzeichneten Vertrag in Vertretung des Geschäftsführers Ralf Biehl zur Unterzeichnung durch die OJW mitgebracht. „Wir sind sehr glücklich, endlich zur Tat schreiten zu können“, ergänzte OJW-Vorstand Peter Eyerer und setzte seine Unterschrift unter das Dokument.

OJW und Erdgas Südwest vereinbaren darin eine enge Zusammenarbeit in innovativen Projekten zur Umweltschonung und zur regenerativen Energieerzeugung. Zusammengekommen waren die Partner über Umwege. Letztlich gab der Kontakt des OJW-Vereinsmitglieds Matthias Reif, der gleichzeitig Mitarbeiter der Netztochter von Erdgas Südwest ist, den Ausschlag. Er brachte seinen Arbeitgeber mit seinem Verein zusammen.

Im Zuge der Kooperation sind inzwischen die ersten Projekte skizziert. Projekt Nummer eins, das beiden Partnern besonders am Herzen liegt, ist ein „Bienenprojekt“. Darin werden in den von einem OJW-Mitglied bereits betriebenen Bienenstöcken auf dem Freigelände der OJW Sensoren und eine Livestream-Webcam installiert, um am Ende beurteilen zu können, welchen Einfluss Umweltbedingungen auf die Tätigkeit der Bienen nehmen. Hier sollen Klimadaten in den Bienenstöcken erfasst und ausgewertet werden. Die Aktivitäten der Bienen werden gleichzeitig über eine winzige, in den Stöcken installierte Webcam per Internet übertragen.

Im zweiten Projekt geht es um den Einsatz regenerativer Energien zur teilweisen oder vollständigen Versorgung des OJW-Campus. Im Vorfeld des Projekts hatte die Erdgas Südwest der OJW über ihre Muttergesellschaft EnBW mehrere PV-Panels gestiftet, die nun im Verein mit einer Batterie dafür sorgen sollen, einen erheblichen Teil des konventionellen Strombezugs des OJW-Campus durch eine grüne Eigenerzeugung und Speicherung zu ersetzen. Eine sehr interessante Variante dabei ist, als Speicher eine Redox-Flow-Batterie einzusetzen, die in der aktuellen Stromspeicherdiskussion einen enormen Innovationscharakter besitzt.

Weitere Informationen finden Interessierte auf im Blog unter www.erdgas-suedwest.de/natuerlichzukunft.