11.07.2019

Erdgas Südwest nimmt Solarpark Ertingen in Betrieb

Gebaut in nur drei Wochen | Brachfläche neuer Nutzung zugeführt | Klimafreundliche Energieerzeugung

Die Erdgas Südwest GmbH hat ihren neuen Solarpark Ertingen in Betrieb genommen. Der Park ist auf Brachland entstanden, das für keine weitere Nutzung mehr zur Verfügung stand. Nun wird dort regenerative Energie für die Region erzeugt und gleichzeitig etwas zum Klimaschutz beigetragen.

Das Gelände des neuen Solarparks Ertingen war zunächst ein Niemandsland: Weder landwirtschaftlich noch wirtschaftlich konnte eine sinnvolle Nutzung gefunden werden, denn Aushub-Ablagerungen einer Straßenbaumaßnahme hatten das Land scheinbar unbrauchbar gemacht. Auch die Lage zwischen Bundesstraße und Bahnlinie senkten die Attraktivität des Grundes.

Aus Brachfläche Neues schaffen

Erdgas Südwest erkannte die Chance, die Brachfläche im Sinne der regionalen Energiewende einzusetzen, und begann mit den Planungen eines Solarparks. „Wir sind überzeugt, dass die Erzeugung von Energie langfristig aus erneuerbaren Quellen erfolgen muss“, sagt Hans-Joachim Seigel, Geschäftsführer Erdgas Südwest. „Für die Sonnenenergie sind Konversionsflächen – also Flächen mit einer ökologischen Belastung durch die ursprüngliche Nutzung – von besonderer Bedeutung. Wir möchten brachliegende und somit wirtschaftlich wertlose Flächen sinnvoll nutzen und damit die regionale Energiewende voranbringen.“

546 Tonnen weniger CO2

Innerhalb von nur drei Wochen Bauzeit entstand der Solarpark Ertingen aus 2.628 Photovoltaik-Modulen mit insgesamt 749 Kilowatt elektrischer Leistung. Insgesamt wird mit einer jährlichen Stromproduktion von 780.000 kWh und einer CO2-Einsparung von mehr als 546 Tonnen gerechnet. „Anhand dieser Zahlen zeigt sich, was mit einer einzelnen Maßnahme erreicht werden kann. Deswegen ist es uns so wichtig, regionale Projekte wie diese weiter voranzutreiben“, erläutert Seigel.

Neben rein energetischen, technischen und organisatorischen Aspekten betrachtete das Unternehmen auch die ökologischen Rahmenbedingungen in Ertingen. So wurden unter anderem neue Lebensräume für die Zauneidechse geschaffen und die Bepflanzung des Geländes mit heimischen Gewächsen bedacht. Mit der unternehmenseigenen Initiative „ProNatur“ wird zudem eine Kooperation mit einem Imker angestrebt, um auch in Ertingen etwas für den Schutz der Bienen zu tun.

 

Weitere Informationen: www.erdgas-suedwest.de | Online-Magazin: https://www.erdgas-suedwest.de/natuerlichzukunft/