Außenaufnahme des Grundstücks der Erdgas Südwest

23.11.2020

CO2-Emissionszertifikate und Gas für alle Prozesse

St. Hippolyt Mühle Ebert CO2-neutral mit Zertifikaten von Erdgas Südwest

Die St. Hippolyt Mühle Ebert GmbH hat gemeinsam mit der Erdgas Südwest GmbH ein vollumfängliches Konzept zur Energieversorgung erarbeitet. Dabei bezieht der Produzent hochwertiger Pferdenahrung in seiner Mühle in Dielheim unter anderem Gas und Strom von Erdgas Südwest. Das wird im dortigen Blockheizkraftwerk (BHKW) zu Dampf, Wärme und Kälteenergie umgewandelt. Um darüber hinaus das Klima zu schonen, setzt St. Hippolyt Mühle Ebert zudem auf Klimazertifikate.

Die St. Hippolyt Mühle Ebert wird bereits in vierter Generation nach dem Prinzip der Ganzheitlichkeit geführt. Das betrifft auch und ganz besonders die Energieversorgung, denn das Unternehmen hat immerhin einen Primärenergiebedarf von rund 9,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. „Wir entnehmen der Natur Ressourcen für unsere Produkte. Da ist es uns wichtig, etwas zurückzugeben“, erklärt Ivo Ebert, Geschäftsführer des Unternehmens.

Um zusätzlich zu den eigens initiierten Klimaschutzmaßnahmen wie begrünten Dächern oder regionaler Landwirtschaft noch mehr für die Umwelt zu tun, haben sich die Verantwortlichen für die Kompensation mittels CO2-Emissionszertifikaten entschieden. Damit werden mithilfe der Erdgas Südwest 15.400 Tonnen CO2 über die Laufzeit ausgeglichen. Dies entspricht der CO2-Bindung von etwa 200 ha Wald. Die Zertifikate wurden nun von Arne Hartlieb, Kundenberater bei Erdgas Südwest, überreicht.

Ein durchdachtes Konzept für die energieintensive Produktion  

Die CO2-Emissionszertifikate sind nur ein Baustein der ganzheitlichen Energieversorgung der Mühle in Dielheim. Gemeinsam mit Erdgas Südwest hat der Futtermittelhersteller ein Konzept erstellt, das Versorgung, Eigenversorgung und Überschussmanagement ökologisch und ökonomisch sinnvoll abdeckt.

So werden im ersten Schritt Strom und Erdgas von Erdgas Südwest bezogen. Das Gas wird in dem von den Mitarbeitern der Mühle eigens entwickelten BHKW wiederum zu Strom, Dampf und Wärmeenergie umgewandelt und unternehmensweit genutzt. Der Strom wird zu 99 Prozent in der Fertigung benötigt, die Wärmeenergie für die Getreideverarbeitung und Heizung in den Häusern des Unternehmens. Dabei wird neben dem Warmwasser für die Heizung auch Dampf ausgekoppelt, der zur Veredelung des Getreides gebraucht wird. Im Sommer wird zudem das Lager mit einer Adsorptionskälteanlage gekühlt. Auf diese Weise wird über die komplette Wertschöpfungskette hinweg die gesamte Energie effizient und mit modernster Technik genutzt.

Zukunftsweisende Pläne im Sinne der Umwelt

Für die weitere Zusammenarbeit ist man im Gespräch über innovative und gemeinschaftlich entwickelte Lösungen zur Methanisierung bzw. Elektrolyse. „Für uns steht fest, dass wir weitere Maßnahmen im Sinne der Umwelt ergreifen möchten“, sagt Ivo Ebert. „Das möchten wir gerne mit einem vertrauensvollen Partner wie Erdgas Südwest tun, der ebenfalls Interesse an neuen Herangehensweisen, Zukunftstechnologien und der gemeinsamen Weiterentwicklung hat.“

Weitere Informationen: Blog: https://www.erdgas-suedwest.de/natuerlichzukunft/

Ivo Ebert, Arne Hartlieb, Bernd Ebert und Prof. Dr. Jürgen Unfried (v.l.)