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Parallelschaltung

Die Parallelschaltung ist ein Begriff aus der Elektrotechnik und beschreibt eine Verbindung von elektrischen Bauteilen oder Geräten, bei der diese nebeneinander geschaltet werden.

Parallelschaltung bedeutet konkret, dass jedes elektrische Bauteil oder jedes elektrische Gerät mit einer eigenen Leitung direkt mit der Stromquelle verbunden wird. Der Strom fließt somit parallel durch alle Bauteile oder Geräte und es entstehen mehrere Stromkreise. Die Spannung bleibt dabei konstant, während sich der Strom auf die einzelnen Bauteile oder Geräte aufteilt. Parallelschaltungen werden oft in Haushaltsgeräten und elektrischen Installationen verwendet, um die Anzahl der angeschlossenen Geräte zu erhöhen oder um eine Redundanz zu schaffen, damit im Falle eines Ausfalls eines Geräts der Stromfluss nicht unterbrochen wird.

In der Parallelschaltung wird kein signifikanter Leistungsabfall bei der Teilverschattung von Solarmodulen beobachtet. Auch gibt es aufgrund der niedrigeren Gesamtspannung weniger Risiken. Allerdings erfordert die Parallelschaltung eine aufwändigere Verkabelung, da alle Photovoltaikmodule mit langen Kabeln zum zentralen Wechselrichter verbunden werden müssen.

Eine Parallelschaltung wird in der Regel bei großen Photovoltaikanlagen verwendet, um eine höhere Stromleistung zu erreichen.

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