22.04.2015

Umweltbildung hautnah

Werkrealschule Kirchbierlingen und Erdgas Südwest bauen Wildbienenhotels

In der Werkrealschule Kirchbierlingen wird nun schon seit zwei Tagen der Hammer geschwungen: eine Projektgruppe der Schule baut zusammen mit einer Mitarbeiterin der Erdgas Südwest zwei Wildbienenhotels: ein ‚Hotel‘ verbleibt auf dem Schulgelände, das andere Exemplar findet seinen Platz auf der Biogasanlage in Riedlingen/Daugendorf. Bevor es losging, durften sich die Schülerinnen und Schüler über den Bau eines Wildbienenhotels schlau machen, indem sie zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Neumann ein Info-Video dazu anschauten. Sowohl während als auch nach getaner Arbeit gab’s zudem jede Menge Nützliches und Informatives über Wildbienen zu erfahren.

Unterstützung der Artenvielfalt und des ganzheitlichen Ansatzes

„Der Wildbienenhotelbau ist ein Beispiel für das Thema Umweltbildung, bei dem der ganzheitliche Ansatz eines solchen Projekts im Fokus ist. Neben den Infos zu den Tieren und deren Behausungen, können die Kinder ihr handwerkliches Geschick zeigen und erleben so die Aktion intensiver. Lernen mit Herz, Kopf und Hand eben“, freut sich Frau Metzger, die betreuende Pädagogin. Auf den Betriebsgeländen der Erdgas Südwest befinden sich bereits große Insektenhotels, teilweise Bienenstöcke, aber auch unterschiedliche Nistkästen. Im Sommer bieten die ‚Blühinseln‘ des Unternehmens – große, mit Blumenwiesen bepflanzte Ackerflächen – Bienen und anderen Insekten ein vielfältiges Nahrungsangebot und neue Lebensräume sowie der Bevölkerung Farbtupfern im Landschaftsbild. „Bei ProNatur kümmern wir uns um den Erhalt der Artenvielfalt, ein Thema, bei dem alle in der Verantwortung stehen. Nur wer die Natur kennt, kann verantwortungsvoll mit ihren Ressourcen umgehen“, so Viktoria Richter vom Team der Initiative Pro Natur der Erdgas Südwest . „Für uns als hier ansässiges Unternehmen gehört Umweltbildung und Umweltschutz ebenso zu unseren Aufgaben wie das Vorantreiben der regionale Energiewende mit unserer „Energie von hier“. Beide Themen können nur gemeinsam in der Region verwirklicht werden.“