26.06.2019

Brennstoffzellenheizung spart CO2 und Kosten

Autark, ökologisch, gefördert | Full-Service bei Erdgas Südwest für Kunden in Nordbaden und Oberschwaben

Bei der Sanierung eines Ein- bis Zweifamilienhauses kommt es zunehmend auf Umweltaspekte an. So regelt die Energieeinsparverordnung (EnEV) zum Beispiel den Austausch über 30 Jahre alter Öl- und Heizkessel oder den zulässigen Primärenergiebedarf. Mit der Brennstoffzellenheizung (BZH) können die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und neben CO2 außerdem Kosten eingespart werden.

„Die Brennstoffzellenheizung ist durch die Kraft-Wärme-Kopplung eine der effizientesten Arten der Strom- und Wärmeerzeugung mit einem Wirkungsgrad von bis zu 92 Prozent“, sagt Gunter Jenne, Vertriebsleiter des baden-württembergischen Energieversorgers Erdgas Südwest. „Eigenheimbesitzer sind in der Lage, aus dem in Erdgas enthaltenen Wasserstoff gleichzeitig Strom und Wärme zu erzeugen. Sie versorgen sich so teilweise selbst mit Energie und sparen deutlich gegenüber der konventionellen Belieferung.“ Darüber hinaus kann nicht selbst genutzter Strom in die öffentlichen Netze eingespeist und somit sogar Geld verdient werden.

Funktionsweise Brennstoffzellenheizung

Gesetzliche Vorgaben erfüllen und KfW-Förderung erhalten

Gemäß einer Erhebung des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2017 liegt der Treibhausgasausstoß in Deutschland für Strom bei 0,76 und für die Heizung bei 1,64 Tonnen CO2 pro Kopf. Eine vierköpfige Familie erzeugt in diesem Bereich folglich bereits 9,6 Tonnen CO2 pro Jahr.

Die Brennstoffzellenheizung ist zwar nicht ganz CO2-neutral, doch lassen sich dank Kraft-Wärme-Kopplung bis zu 50 Prozent CO2 gegenüber der getrennten Strom- und Wärmeerzeugung einsparen. Damit erfüllt sie diverse gesetzliche Vorgaben. Zudem wird der Einbau einer BZH von der KfW im Programm 433 „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ je nach elektrischer Leistung mit 7.050 bis 28.200 Euro gefördert. Wer sich zudem einmalig den Zuschlag des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG) auszahlen lässt, profitiert ein weiteres Mal.

Kunden wissen Autarkie zu schätzen

Noch läuft die BZH bei vielen Häuslebauern und Sanierern unter dem Radar. Doch Eigenheimbesitzer, die bereits auf die Lösung setzen, sind von der Technologie angetan. Jürgen Kulus stieg nach über 37 Jahren Öl Anfang 2019 auf die BZH Vitovalor PT2 von Viessmann um und sagt: „Die Investition ist zwar auf den ersten Blick hoch, aber sie zahlt sich aus. Wir sind weitgehend unabhängig von steigenden Strompreisen und leisten außerdem einen Beitrag zum Klimaschutz.“ Auch Joachim Frick, der bereits vor über einem Jahr auf die Technologie der Brennstoffzellenheizung umstieg, weiß die Autarkie und den Umweltaspekt zu schätzen.

Beraten lassen

Vor der Entscheidung für eine Brennstoffzellenheizung sollten sich Modernisierer auf die Beratung ausgewiesener Experten verlassen. Energiedienstleister wie Erdgas Südwest bringen die notwendige Erfahrung aus realisierten Projekten ebenso wie das dedizierte Fachwissen mit, um über Technik und Möglichkeiten im individuellen Fall professionell beraten zu können. Im Anschluss erstellen sie ein passgenaues Angebot und übernehmen nach Beauftragung die Beantragung der Fördermittel, die Installation, die Energielieferung sowie Service und Wartung. „Als regionaler Dienstleister unterstützen wir so unsere Kunden vollumfänglich und tragen gleichzeitig etwas zur Energiewende bei“, sagt Gunter Jenne.

 

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website unter www.erdgas-suedwest.de sowie im Online-Magazin unter https://www.erdgas-suedwest.de/natuerlichzukunft/.