Heizungssanierung: Alter Heizkörper

Heizungssanierung 2021: Förderungen, Gesetze und Heiztechnologien im Überblick

Ein Austausch der alten Heizung durch ein neues Wärmesystem ist eine komplexe Entscheidung. Dass dabei inzwischen viele gesetzliche Vorgaben erfüllt werden müssen und unterschiedliche Fördertöpfe bereitstehen, macht die Sache nicht einfacher. Hier ein Überblick, womit Sie bei einer Heizungssanierung rechnen müssen.

Wer aktuell eine Sanierung seiner Heizungsanlage ins Auge fasst, sieht sich mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. So setzen inzwischen diverse Gesetze auf Landes- und Bundesebene strenge Rahmenbedingungen für Heizungssanierungen. Gleichzeitig drängen verbesserte oder auch gänzlich neue Technologien wie z.B. die Brennstoffzellenheizung auf den Markt und bieten neue Optionen. Zuletzt das liebe Geld: Eine neue Heizungsanlage erfordert erhebliche Investitionen, die für ein bis zwei Jahrzehnte Ruhe an dieser Front schaffen sollen. So günstig wie möglich soll es sein, was wiederum den Rückgriff auf staatliche Fördermaßnahmen erfordert. Hier die richtige(n) zu finden und dann erfolgreich zu beantragen, ist angesichts des unübersichtlichen Förderdschungels eine weitere Herausforderung.

Kurzum: Der Druck durch gesetzliche Vorgaben und Kostenamortisation ist enorm, alles will gut überlegt und ausgerechnet sein, selbstverständlich unter Berücksichtigung der zukünftig laufenden Kosten. Dabei gibt es viele Stellschrauben die Einfluss auf den Prozess, die Planung und die Kaufentscheidung haben. Diese richtig einzustellen, fällt selbst Experten nicht immer leicht. Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen einen ersten Leitfaden an die Hand geben, mit dem Sie den Prozess der Planung und Entscheidung über eine neue Heizung effizienter gestalten können.

Inhaltsverzeichnis

  1. Der beste Zeitpunkt: Wann ist ein Austausch der Heizung ratsam?
  2. Die aktuellen gesetzlichen Grundlagen der Heizungssanierung
  3. Welche Heizung ist für mich die optimale?
  4. In sechs Schritten zur Heizungssanierung
  5. Finanzierung einer Heizungssanierung mit staatlicher Förderung
  6. Fazit Heizungssanierung

Wann ist ein Austausch der Heizung ratsam?

Wann genau man sich entscheidet, die bisherige Heizung durch eine neue zu ersetzen, ist vom technischen Zustand des bisherigen Geräts abhängig. Letztlich führen ständige Fehlermeldungen, Ausfälle und nachfolgende Reparaturen irgendwann zu dem Punkt, an dem die Rechnungen für den Heizungstechniker zu hoch werden. Auch steigende Energiekosten sind auf Dauer ein Merkmal, dass es jetzt an der Zeit ist, in eine neue Anlage zu investieren, die weniger Energie verbraucht.

Sollte die alte Heizung wider Erwarten noch gut in Schuss sein, jedoch „nur“ viel Energie verbrauchen, kommt die aktuelle Rechtslage ins Spiel. Denn der Gesetzgeber hat inzwischen allen Heizgeräten ein Enddatum gesetzt, zu dem sie auf jeden Fall ausgetauscht werden müssen.

Die aktuellen gesetzlichen Grundlagen der Heizungssanierung

Am 1. November 2020 trat das neue Gebäudeenergiegesetz in Kraft, welches das EnEG, das EnEV und das EWärmeG zusammenlegt und dadurch vereinfachen soll. Wir haben über diese gesetzlichen Vorgaben im Bereich erneuerbare Wärme bereits hier berichtet. Im Kern sind die Ziele:

  • Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie, ergo bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand
  • Sparsamer Einsatz von Energie in Gebäuden und das Vorantreiben erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Wärme, Kälte und Strom für den Gebäudebetrieb
  • Reduktion des Einsatzes von fossilen Ressourcen
  • Weniger Abhängigkeit von Energieimporten
  • Einhaltung und Umsetzung klimapolitischer Ziele

In §10 der Energieeinsparverordnung legt der Gesetzgeber fest, dass alle Heizkessel, die bereits älter als 30 Jahre sind und nicht auf der Brennwert- oder Niedertemperaturtechnik basieren, ausgetauscht werden müssen. Diese Regelung zielt darauf ab, besonders ineffiziente und umweltschädliche Heizkessel nach und nach aus Bestandsgebäuden zu entfernen und somit die CO2-Emissionen nachhaltig zu senken. Auch bei diesem Gesetz gilt natürlich: Keine Regel ohne Ausnahme. So sind Heizgeräte ausgenommen, die

  • eine Heizleistung von weniger als 4 und mehr als 400 kW aufweisen
  • ausschließlich der Warmwasserbereitung dienen
  • ausschließlich zur Beheizung des Aufstellraums z.B. als Küchenherd dienen

Darüber hinaus sind auch Hausbesitzer von der Austauschpflicht befreit, die ihre Immobilie mit maximal zwei Wohnungen schon seit dem 1. Februar 2002 als Eigentümer bewohnen. Nach einem Eigentumsübergang gilt dann eine zweijährige Frist für den Austausch der Heizungsanlage.

Welche Heizung ist für mich die optimale?

Eine Heizungssanierung ist keine spontane Angelegenheit und von der Entscheidung bis zur Fertigstellung kann durchaus etwas Zeit ins Land gehen. Egal wie – am Anfang muss jeder Hausbesitzer erst einmal klären, welche Heizung überhaupt die Richtige ist. Denn zum einen gibt es mittlerweile viele verschiedene Heizungssysteme, zum anderen passt nicht jede Heizung zu jedem Gebäude, nicht zu jedem Geldbeutel und auch nicht zu den Bedürfnissen der Bewohner.

Brennwertheizung mit Gas oder Öl

Das Prinzip einer Brennwertheizung ist simpel: Sie kühlt die Abgase mit dem Heizungswasser, sodass der enthaltene Wasserdampf kondensiert. So entsteht Energie. Gerade Ein- und Mehrfamilienhäuser sind oft mit Gas- oder Ölheizungen ausgestattet, daher ist bei einer Sanierung der Einbau eines Brennwertkessels die einfachste Lösung. Getauscht wird dann nur der Wärmeerzeuger, alle vorhandenen Anschlüsse bleiben bestehen. Die Geräte sind platzsparend, vergleichsweise günstig und für nahezu alle Einsatzbereiche geeignet. 

Aufgrund des Verbots von Ölheizungen ab 2026 und der höheren Besteuerung seit Beginn 2021 lohnt sich im Zuge einer Sanierung der Umstieg von Öl auf Gas. Zwar punkten Ölheizungen mit einer sauberen Verbrennung, allerdings gibt es Abstriche bei der Klimabilanz. Pellets- oder Scheitholzkessel stoßen weit weniger CO2 aus. Außerdem muss oft auch der Schornstein saniert werden. Dazu kommt, dass der Austausch allein noch nicht die Auflagen des EWärmeG erfüllt. Hierfür bedarf es ergänzender energieeffizienter Maßnahmen am Gebäude oder die Anschaffung einer PV-Anlage oder Solarthermie. Der Staat bezuschusst eine Gas-Brennwertheizung mit bis zu 20 Prozent.

Scheitholzvergaserkessel

Wer effizient und mit Holz heizen möchte, ist mit einem Scheitholzvergaserkessel gut beraten. Dieser verbrennt Holzscheite in einer speziell konstruierten Brennkammer sauber und sparsam, ohne dass man ständig nachlegen muss. 

Allerdings brauchen die Geräte einen Pufferspeicher. Denn die Holzheizung ist schwer zu regulieren und kann ihre Leistung nicht an die speziellen Anforderungen im Haus anpassen. Der Wärmebedarf eines Hauses unterliegt – je nach Wochentag – bekanntlich erheblichen Schwankungen. Der Scheitholzkessel läuft am besten lange und bei voller Leistung. Ein Pufferspeicher für das erhitzte Wasser sorgt dafür, dass am Ende nicht das leere Haus beheizt wird. Er hält die Wärme auf Vorrat und gibt sie dann auf Wunsch frei. Verbraucher können sich auf eine Förderung von bis zu 35 Prozent freuen und erhalten weitere 10 Prozent für den Austausch ihres Ölgeräts.

Hackschnitzel- und Pelletkessel

Eine weitere, im Betrieb kostengünstige und ökologisch sinnvolle Variante, mit Holz zu heizen, ist die Hackschnitzel- oder Pelletheizung. Dabei werden gepresste Holzstäbchen und Holzreste – also Abfall aus der Holz- und Forstwirtschaft – verbrannt. Der Brennstoff ist extrem günstig und meist regional ausreichend verfügbar. Die Holzheizung erzeugt außerdem effektiv Wärme selbst bei größeren Gebäuden.

Ein Nachteil dieses Heizsystems sind aber ohne Frage die hohen Anschaffungskosten, der Wartungsaufwand (z.B. die Ascheentsorgung) und der große Platzbedarf für den Kessel, den Brennstoff und den Speicher. Weiterhin – wie auch beim Scheitholzvergaserkessel – muss man hier Abstriche beim Komfort machen. Denn das Holz muss immer wieder herangeschafft werden.

Die staatlichen Zuschüsse umfassen bis zu 35 Prozent für den Holzkessel und weitere 10 Prozent für den Wechsel des Ölgeräts.

Wärmepumpe

Eine Heizung, die Gebäude mit Umweltenergie, also ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe, heizt – klingt schon mal gut. Wärmepumpen nutzen die thermische Energie, die in Luft, Erde oder Wasser gespeichert sind und wandeln diese in Wärme um. Der Prozess ähnelt dem eines Kühlschranks, bei dem thermische Energie mit geringen Temperaturen auf ein höheres Niveau angehoben wird. Dieser Prozess kühlt den Kühlschrank und ermöglicht im Umkehrschluss bei der Wärmepumpe die Umwandlung von Umweltwärme zu tatsächlicher Heizwärme. 

Vor allem bei neuen und energetisch modernisierten Gebäuden mit großen Heizflächen wie Flächenheizungen machen Wärmepumpen Sinn. In Bestandgebäuden mit alten Heizkörpern kann vom Fachmann festgestellt werden, ob mit Austausch gegen neue mehrlagige Heizkörper der Einsatz einer Wärmepumpe möglich wird. Allerdings sind die Anschaffungskosten hoch und man sollte sich auf jeden Fall Gedanken über seine Heizgewohnheiten machen und entsprechend zeitlich abstimmen, sonst steigen die Kosten enorm. Denn Wärmepumpen werden letztlich mit Strom betrieben. Deswegen sind sie aber in Kombination mit einer Photovoltaikanlage sowie einem Stromspeicher kostengünstig und effizient zu betreiben. Der Einbau einer Wärmepumpe wird mit bis zu 35 Prozent von der Bundesregierung gefördert. Bei einem Austausch des Ölgeräts erhalten Hausbesitzer weitere 10 Prozent.

Brennstoffzellenheizung

Die Brennstoffzellenheizung ist eine stromerzeugende Heizung. Zunächst wird aus Erdgas der Wasserstoff reformiert. In einer nachgelagerten Brennstoffzelle reagiert der Wasserstoff mit Sauerstoff, sodass Wärme und Strom gleichzeitig erzeugt werden. Das System ist sehr effizient, in verschiedenen Leistungsbereichen verfügbar und lässt sich in vielen Häusern installieren. Voraussetzung dafür ist ein Gasanschluss sowie ein zentrales Wasser- und Heizsystem.

Die Anschaffung erfordert zwar relativ hohe Investitionskosten, wird aber zu einem erheblichen Anteil gefördert. Die Förderung setzt sich zusammen aus einem Sockelbetrag (6.800 Euro) und einem Betrag in Abhängigkeit von der Leistungsfähigkeit der Brennstoffzellenheizung (550 Euro pro angefangene 100 Watt elektrische Leistung). Daher kann die Förderung bis zu 34.300 Euro betragen. Wer durch die Erneuerung seiner Heizung durch eine Brennstoffzellenheizung einen Teil seines Strombedarfs decken kann, profitiert dann außerdem von enormen Einsparungen an der Stromfront.

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Solarthermie

Wärme von der Sonne fühlt sich gut an und ist richtig gut fürs Klima. Solaranlagen wandeln Sonnenenergie in Wärme um, erwärmen Trinkwasser oder unterstützen die Heizung. Die Technik ist vielfach erprobt, ausgereift und ein idealer Zusatz bei der Anschaffung eines neuen Kessels. Bis zu 30 Prozent können Hausbesitzer über Zuschüsse abdecken.

Allerdings steht uns die Sonne nicht unbegrenzt als Energielieferant zur Verfügung. Daher übernimmt eine Solarthermie nicht die komplette Wärmezufuhr, sondern ergänzt nur das bestehende Heizsystem, kann also z.B. zur Warmwasseraufbereitung oder als Heizungsunterstützung eingesetzt werden.

Hybridheizung

Wer nicht auf ein einziges Heizungssystem setzen möchte – oder kann – der ist mit einer Hybridheizung gut beraten. Dabei werden mehrere Wärmeerzeuger in einer Anlage kombiniert, typischerweise Gas- oder Ölheizungen mit Solaranlagen oder Wärmepumpen. So hat man das Beste aus beiden Systemen, verbindet zuverlässige Wärmeerzeuger mit regenerativen Energien.

Idealerweise sind Hybridheizgeräte meist auch platzsparend, unaufwändig in der Installation und einfach in der Handhabung. Die integrierte intelligente Regelung wählt automatisch die ökologischste oder wirtschaftlichste Energiequelle. Hybridheizungen unterstützt die Bundesregierung mit einer Förderung von bis zu 30 Prozent. Bei Gasheizungen wird zusätzlich der Austausch des Ölgeräts gefördert.

Infografik Vergleich Heizungen Jahreskosten
Kostenvergleich: Was kostet es je nach Heizungstyp, den Wärmebedarf für ein Haus mit einer Wohnfläche von 150 qm zu decken?

In sechs Schritten zur Heizungssanierung

Die Entscheidung für eine neue Heizung ist gefallen. Und nun? Bevor es zum tatsächlichen Tausch oder der Erneuerung einer Heizung kommt, müssen einige Maßnahmen und Entscheidungen getroffen werden.

1. Prüfung des Status Quo

Bevor alles losgeht, nimmt ein Energieberater oder Heizungsbauer alles unter die Lupe und stellt fest, welche Heizungsarten überhaupt in Frage kommen. Ausschlaggebend hier sind die Verbrauchsdaten der vergangenen ca. drei Jahre.

2. Konzept und Angebot

Der Experte erstellt ein Energiekonzept und der Hausbesitzer muss klären, wie hoch die Kosten ausfallen dürfen. Danach kommt der Fachmann, der dann das konkrete, individuelle Angebot für den Umbau erstellt.

3. Weitere Maßnahmen

Wer seine Heizung austauscht oder saniert, sollte sicherstellen, dass er später die kostbare Wärme nicht zum Fenster rauswirft. Daher sollten Türen und Fenster auf die richtige Wärmedämmung geprüft werden. Sonst haben es die Spatzen draußen später schön warm, die Kosten im Hausinneren explodieren aber.

4. Fördermittel und Auftragserteilung

Das Angebot ist da, der Rahmen steht – jetzt müssen die Fördermittel beantragt werden. Sind diese genehmigt, kann es endlich losgehen.

5. Umbau

Jetzt gehts los. Der tatsächliche Umbau geht oft schneller als gedacht, meist ist der Heizungsbauer nach wenigen Tagen schon fertig und die Heizung geht in Betrieb. Wichtig ist hier die Übergabe vom Fachmann an den Hausbesitzer, worauf bei der Bedienung zu achten ist.

6. Abschluss

Jetzt flattert die Rechnung ins Haus, die direkt an den Fördergeber gereicht werden sollte. Nach genauer Prüfung zahlt der die genehmigten Fördermittel aus. Bis dahin kann allerdings ein gewisser Zeitraum vergehen, wohingegegen Handwerkerrechungen kurzfristig bedient werden müssen. 

Förderung: Wie finanziere ich eine Heizungssanierung?

Natürlich spielt bei einer Heizungssanierung das Finanzbudget eine wichtige Rolle. Denn eines ist klar: Gering ist der Finanzbedarf nicht. Meistens ist entweder die Anschaffung teuer und der Betrieb danach kostengünstig oder andersherum. Egal wie: Es gibt Fördermittel und diese sollten auf jeden Fall in die finanzielle Gesamtbetrachtung miteinbezogen werden.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Für thermische Solaranlagen, Biomasseheizungen wie Holz- oder Pelletkessel und für Wärmepumpen können Hausbesitzer Fördermittel beantragen. Auch Blockheizkraftwerke (kurz BHKW-Anlagen) mit einer Leistung von bis zu 20 Kilowatt werden bezuschusst. 

Die Bundesregierung hat außerdem das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) gestartet, das den Einbau besonders effizienter Heizungen inklusive der Maßnahmen zur Optimierung des gesamten Heizsystems unterstützt. Auch wer seine bereits geförderte Heizung nachträglich nochmals optimieren lässt, kann Gelder beantragen.

Zusätzlich wird seit 2020 die Optimierung bestehender Heiztechnik gefördert. Je nach Heizungsanlage wird eine Modernisierung mit bis zu 45% vom Staat bezuschusst. Der Förderkompass 2020 von Viessmann schafft einen schnellen Überblick über die Energie- und CO2-Einsparung der einzelnen Wärmeerzeuger sowie den jeweiligen Förderzuschuss der Bundesregierung.

Einen umfangreichen Überblick zu den Fördergeldern findet man auf der amtlichen Website.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die KfW-Bankgruppe fördert Baumaßnahmen mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen bei Heizungssanierungen über das Programm „Energieeffizient Sanieren“. Mit unterschiedlichen Programmen und Kreditvarianten können Hausbesitzer je nach Heizsystem verschiedene Fördermittel beantragen. 

  • So gibt es über das Programm 433 Gelder für Brennstoffzellenheizungen
  • Photovoltaikanlagen werden über das Programm 270 mit zinsgünstigen Krediten gefördert. 
  • Kommen bei einer Heizungssanierung fossile Energieträger wie Öl oder Gas zum Einsatz gibt es das KfW-Programm 152 mit tilgungsfreien Anfangsjahren und langer Zinsbindung. 
  • Wer für seine Heizungssanierung keinen Kredit aufnehmen, aber trotzdem von der KfW-Förderung profitieren möchte, kann über das Programm 430 Gelder beantragen. 
  • Alle, die bei ihrer Heizungssanierung die Umstellung auf erneuerbare Energien finanzieren möchten, können das Programm 167 der KfW nutzen. Der Ergänzungskredit lässt sich mit den BAFA-Fördermitteln für Umweltheizungen kombinieren.

Noch mehr Infos zu den KfW-Krediten findet man online hier.

Raustauschwochen! Jetzt mitmachen!

Bis zum 31. Oktober 2021 finden in 12 Bundesländern die Raustauschwochen statt. Im Rahmen dessen gewähren einige Energieversorger erheblich Rabatte und andere Vorteile, wenn man seine Heizung mit ihnen raustauscht. Einfach hier unten klicken und mehr erfahren, welche Angebote Erdgas Südwest bereithält.

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Fazit

Eine Heizungssanierung ist keine spontane Entscheidung. Sie will gut geplant und richtig durchdacht sein. Außerdem vollzieht sich der Umstellungsprozess nicht innerhalb weniger Tage, sondern kann von der ersten Prüfung durch den Fachmann bis hin zur Inbetriebnahme durchaus einige Wochen in Anspruch nehmen. Wichtig ist außerdem, einen erfahrenen Fachmann für die Beratung und den Einbau an seiner Seite zu wissen, damit man später wirklich Freude an einem warmen Zuhause hat und nicht ständig nachjustieren muss. Auch bei der Finanzierung wollen zahlreichen Aspekte bedacht sein, denn aus der Portokasse bezahlt – trotz Förderung – eine Heizungssanierung sicher niemand. Egal wie, es macht immer Sinn, beim Heizen möglichst energiesparend und kosteneffizient vorzugehen und sich hier gut für die Zukunft aufzustellen. 


Videoreihe: FAQ Brennstoffzellenheizung – Technik, Kosten, Förderung

Sie fragen – Erdgas Südwest antwortet. Brennstoffzellenheizungen erzeugen Wärme und Strom mit der neuen, innovativen Wassertechnologie. Aber wie funktioniert das genau, was sind die Vorteile und wie ist das mit Kosten und staatlichen Fördermaßnahmen? Diese und weitere Fragen beantworten die Expertinnen und Experten von Erdgas Südwest in der folgenden Videoreihe.


  1. Sandra Geier

    Danke für diesen aktuellen Überblick zum Thema Heizungssanierung. Gut zu wissen, dass man bei einer Erneuerung die aktuell geltenden Verordnungen wie die EU-Gebäuderichtlinie umsetzen muss. Ich werde einen Installateur fragen, wie man diese bei der Renovierung unserer Heizungsanlage bestmöglich umsetzt.

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