Schutz von Zauneidechsen

Ausgleichsmaßnahmen bei der Neuerrichtung einer Gashochdruckleitung

Um Juni 2014 erfolgt in St. Leon eine Umlegung / der Neubau einer Gashochdruckleitung in DN 300 der Druckstufe PN 70.

 

Da sich in unmittelbarer Nähe eine CEF-Fläche (Umsiedlungsfläche für Zauneidechsen) befindet hat der Bereich KSN (KSNN), Herr Jonasdofsky, für diese Baumaßnahme gemeinsam mit dem Ing. Büro Spang/Fischer/Natzschka, vertreten durch Herrn Dipl.-Ing. Biologe Hans-Joachim Fischer ein Maßnahmenkonzept erarbeitet, um präventiv Umweltschäden vorzubeugen sowie ein Schutzkonzept zur Vermeidung der Auslösung artenschutzrechtlicher Verbotstatbestände erstellt.

 

In zwei Abschnitten der Leitungstrasse von je ca. 200 m erfolgt die Verlegung im kritischen Bereich aus Sichtweise der ökologischen Auswirkungen auf Populationen von geschützten Vogelarten sowie der in diesem Bereich angesiedelten Zauneidechsen. 

 

Das o. g. Ingenieurbüro vertrat bereits die Gemeinde St. Leon-Rot bei der Aussiedlung der Zauneidechsen auf die ausgewiesene CEF-Fläche in diesem Bereich.

 

Im groben eine Aufstellung unserer Präventivmaßnahmen: 

  • Beauftragung, Beratung und Unterstützung durch Ing.-Büro Spang/Fischer/Natzschka, da diese bereits auf gleicher Gemarkung für die Gemeinde St. Leon beratend tätig waren
  • Vor Beginn der Maßnahme, Kontrolle des Baufeldes auf Bruten von Bodenbrütern
  • Aufstellen eines Schutzzaunes zwischen der ausgewiesenen CEF-Fläche und dem Baufeld der Gasleitungstrasse in Kooperation mit der Gemeinde St. Leon
  • Kontrolle des Baufeldes und der angrenzenden Böschung auf vorhandene Zauneidechsen
  • Kontrolle des Schutzzaunes während der gesamten Bauphase
  • Mulchen der Vegetation des Arbeitsfeldes am Waldrand unter ökologischer Baubegleitung
  • Wiederherstellen der ökologischen Funktion des Baufeldes

 


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